THONET Möbel Berlin 2018-11-01T16:55:07+00:00

Thonet Möbel Berlin

steidten+

steidten+ Thonet Logo

steidten+
Thonet

Thonet Möbel in Berlin bei steidten+ einrichten mit architekturintelligenz erleben und kaufen. Lassen Sie sich in unserem Berliner Showroom mit 1000 m² inspirieren. Wir beraten Sie gerne über die komplette Thonet Produktkollektion. Wir beliefern Sie individuell mit eigenen Monteuren. Thonet ist einer der ältesten Familiengeführten Möbelhersteller der Welt und produziert seit 1819 Wohn- und Objektmöbel in höchster Qualität. Der Mut, immer wieder Neues zu wagen – mit bahnbrechenden Technologien und herausragendem Design -, ohne dabei die Wurzeln der langen Unternehmenstradition zu vergessen, hat Thonet weltweit bekannt gemacht. Alle Tätigkeiten sind geprägt durch die Verbindung von Form, Funktion und Ästhetik. Den Durchbruch schaffte Firmengründer Michael Thonet 1859 mit dem ikonischen Stuhl Nr. 14, dem sogenannten Wiener Kaffeehausstuhl: Durch die neuartige Technologie des Biegens von massivem Buchenholz konnte erstmals ein Stuhl industriell hergestellt werden. Das zweite wichtige Material im Thonet-Programm bildet Stahlrohr. In den 1930er-Jahren war das Unternehmen der weltweit größte Produzent der damals neuartigen Stahlrohrmöbel, die von berühmten Bauhaus-Architekten wie Mart Stam, Ludwig Mies van der Rohe und Marcel Breuer entworfen wurden. Heute gelten die frühen Stahlrohrmöbel wie auch die ersten Bugholzmöbel von Thonet als Meilensteile in der Designgeschichte. Im immerwährenden Prozess der Neuerfindung wird die Thonet-Kollektion neben den Bugholz- und Stahlrohrklassikern in unterschiedlichen Variationen und Editionen permanent durch neue Entwürfe erweitert. Dazu arbeitet das Frankenberger Unternehmen mit namhaften nationalen und internationalen Designern zusammen – einige Möbel entwirft zudem das werkseigene Thonet Design Team.

Thonet S 32 und S 64
Marcel Breuer, künstlerisches Urheberrecht Mart Stam, 1929/30

Unter den Stahlrohrmöbeln ist der Freischwinger S 32 besonders vielseitig. Er ist in unterschiedlichen gestalterischen Welten zu Hause. Zur kompromisslos modernen Einrichtung passt er genauso wie zum vielseitigen Mix, der unterschiedlichen Epochen und Stilen nebeneinander Raum gibt. Der Freischwinger S 32 und die Variante S 64 mit Armlehnen sind die bekanntesten Stahlrohr-Klassiker. Zu ihrer Popularität trägt die reizvolle Verbindung des Neuen mit dem Bewährten bei: Thonets Tradition in der Herstellung von Bugholzmöbeln mit charakteristischem Wiener Geflecht, in Kontrast zum revolutionären Einsatz von Stahlrohr. Sitz und Rückenlehne aus gebogenem Massivholz mit Rohrgeflecht verkörpern Tradition, das Gestell Gegenwart und Zukunft. Ihre Vielseitigkeit macht sie zu den bis heute meist verkauften Freischwingern. Marcel Breuer entwarf den S 32 und den S 64 in seiner Berliner Zeit 1928. Thonet produziert die beiden Modelle seit 1930. Durch ihre ästhetische Reduktion und Klarheit kombiniert mit dem luftigen Geflecht passen die Klassiker in unterschiedlichste Umgebungen wie Konferenzräume, Wartezonen, Restaurants und in die Wohnung. Stuhl ohne (S 32) und mit Armlehnen (S 64). Gestell Stahlrohr verchromt oder farbig lackiert. Holzteile in Buche gebeizt, Bespannung mit Rohrgeflecht und transparentem, stabilem Kunststoffstützgewebe oder Netzgewebe; oder gepolstert und mit Leder oder Stoff bezogen. Wird auch in Ausführungen „Pure Materials“ gefertigt.

Thonet s 43
Mart Stam, 1931

Einfachheit, die überall ihre Wirkung entfaltet: Mart Stam nahm dem seit Jahrhunderten nach ähnlichen Prinzipien geformten Möbel die Hinterbeine. Durch evolutionäre Verfeinerung entstand daraus ein Gegenstand, der an jedem Ort eine gute Figur macht, wo zugleich Understatement und Qualität gefragt sind. Bei seinen Möbelentwürfen kam es Mart Stam auf hohen Nutzen und auf Sparsamkeit an, in ästhetischer wie materieller Hinsicht. Daraus resultieren die geradlinige Form, eine klare Konstruktion und der verbesserte Sitzkomfort. Größtmögliche Reduktion erreichte Stam beim Freischwinger S 43, indem er das Stahlrohr-Gestell mit Formholzteilen für Sitz und Rücken kombinierte. Seine pure, zurückhaltende Form macht diesen Freischwinger zu einem exemplarischen Entwurf im Geiste der Moderne. Das künstlerische Urheberrecht für den streng kubischen hinterbeinlosen Stuhl liegt heute bei Thonet. Der Lesesaal Naturwissenschaften der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig wurde bereits 1933 mit dem Freischwinger S 43 ausgestattet. Mehr als 70 Jahre später lieferte Thonet S 43 als Neulieferung zur Ergänzung nach. Derart langlebig und nachhaltig sind nur Stahlrohrmöbel hoher Qualität, wie sie für Thonet typisch sind. Mart Stam setzte bei all seinen Möbelentwürfen auf Geradlinigkeit in der Form, auf ästhetische Sparsamkeit der Konstruktion und auf den Nutzen verbesserten Sitzkomforts. Beim S 43 kombinierte er das Stahlrohr-Gestell mit Formholzschalen für Sitz und Rücken und schaffte damit eine absolute Reduktion. Durch den bequemen Schwingeffekt des Gestells kann man auf eine Polsterung verzichten. Seine klare, zurückhaltende Form macht diesen Freischwinger zu einem exemplarischen Entwurf im Geiste der Moderne. Das künstlerische Urheberrecht für diesen streng kubischen hinterbeinlosen Stuhl liegt heute bei Thonet. Gestell Stahlrohr verchromt oder farbig lackiert (nicht stapelbar). Formholzgarnituren in Buche gebeizt, decklackiert oder mit Strukturlack in unterschiedlichen Farben. Auch mit gepolsterten Garnituren lieferbar, bezogen mit Leder oder Stoff. Die Freischwinger aus dem Programm S 43 erhalten mit einer Garnitur in TP 29 Schwarz (Beize) oder RAL 7021 (Decklack oder Strukturlack) standardmäßig schwarze Nieten an Sitz und Rücken. Alle weiteren Farben werden mit silberfarbenen Nieten montiert.

Thonet S 411
Thonet Design Team, 1932

Der berühmte Kaffeehausstuhl ist eine Ikone und gilt bis heute als das gelungenste Industrieprodukt der Welt: Mit ihm begann die Geschichte des modernen Möbels. Basis war eine neue Technik, das Biegen von massivem Holz, das Michael Thonet in den 1850er Jahren perfektionierte und damit eine Serienfertigung überhaupt erst möglich machte. Und es gab eine geniale Vertriebsidee: In einer Kiste mit einem Kubikmeter wurden 36 zerlegte Stühle verpackt, in die ganze Welt geschickt und vor Ort montiert. Mit seiner klaren reduzierten Ästhetik findet dieser Klassiker seit über 150 Jahren in unterschiedlichsten Umgebungen seinen Platz. Produziert wird er in unserem Werk in Frankenberg. Ohne Armlehnen, Rücken offen oder mit Rückenteil (215). Sitze und Rückenteil mit Rohrgeflecht bespannt oder bezogen mit Leder oder Stoff. Sitze auch als Sperrholz Muldensitz erhältlich. Alle Holzteile in Buche gebeizt. Wird auch in Ausführungen „Pure Materials“ gefertigt.

Thonet S 1200
Thonet Design Team: Randolf Schott, 2014

In unterschiedlichen Ausführungen und mit optionalem Zubehör wird der filigrane Sekretär S 1200 zu einem ganz persönlichen Möbel und macht das Arbeiten zu einem Erlebnis. Inspiriert ist der Entwurf des Thonet Design Teams von der hauseigenen Kollektion klassischer Stahlrohrmöbel. Der entscheidende Vorteil des S 1200 liegt in seinen kompakten Abmessungen, durch die er sich in den kleinsten Wohnraum integrieren lässt. Basis des S 1200 ist ein durchdachtes Stahlrohrgestell, dessen Neigung das Aufstehen selbst in engen Fluren und Nischen ganz einfach macht. Für eine entspannte Sitzhaltung sorgt eine Fußablage. Zusätzliche Accessoires aus beflocktem Metall helfen dabei, Ordnung in und auf dem Sekretär zu halten: S 1211 Stiftebox, S 1212 Ablagebox DIN A4, S 1213 multifunktionales Lesepult, S 1214 Kabelmanagement. Gestell Stahlrohr verchromt oder farbig lackiert, Tischplatte und Aufsatz in unterschiedlichen Ausführungen.

Thonet 808
Formstelle, 2015

Mit dem Programm 808 hat das Münchner Designstudio Formstelle einen Lounge-Sessel entwickelt, der maximalen Komfort mit zahlreichen Möglichkeiten zur Individualisierung verbindet. Der Lounge-Sessel 808 spielt mit dem Kontrast zwischen schützender Hülle und Offenheit. In seiner Umgebung bietet er einen Ort des Rückzugs und der Ruhe. Seine charakteristische Anmutung entsteht durch eine konsequente Neuinterpretation des klassischen Ohrensessels – das obere Rückenteil erinnert an einen schützenden Kragen. Die Schale umfängt den Sitzenden und vermittelt Geborgenheit. Das zweite markante Merkmal ist die bequeme, an Wellen erinnernde Polsterung. Der innere weiche Kern mit der lockeren Kissenoptik steht im spannungsvollen Gegensatz zur äußeren Schale. Schließlich ermöglicht eine intelligente Verstellmechanik dem Nutzer die individuelle Anpassung des Sessels. Der kompakte Lounge-Sessel 809 ist der „kleine Bruder“ des erfolgreichen Lounge-Sessels 808 und fungiert als Rückzugsort in kleineren Räumen sowie in der Gruppe, in Kombination mit dem größeren Sessel oder den niedrigen Beistelltischen 1808 und 1809. Das Programm wird durch einen Fußhocker abgerundet. Für das drehbare Gestell des 808 stehen unterschiedliche Varianten (Holz mit Bugholz-Teilen, Edelstahl, Stahlrohr verchromt oder in verschiedenen Farben) zur Auswahl. Durch die im Inneren des Möbels versteckte Mechanik kann der Sessel stufenlos in verschiedene Sitz- und Rückenneigungen vor- und zurückbewegt werden, bis hin zu einer zurückgelehnten Ruhehaltung. Ein von Formstelle eigens für den Lounge-Sessel 808 entwickeltes Materialkonzept ergänzt die detailreiche und durchdachte Gestaltung. In Zusammenarbeit mit der deutschen Stoffmanufaktur Rohi haben die Designer einen individuellen Stoff für den 808 entwickelt: „Soul“ ist in dreizehn Farbtönen verfügbar und zeichnet sich durch den Einsatz hochwertiger Schurwollgarne und durch eine mehrdimensionale wabenartige Struktur aus, die dem Stoff Tiefe verleiht.

 

Thonet 214
Michael Thonet, 1859

Der berühmte Kaffeehausstuhl ist eine Ikone und gilt bis heute als das gelungenste Industrieprodukt der Welt: Mit ihm begann die Geschichte des modernen Möbels. Basis war eine neue Technik, das Biegen von massivem Holz, das Michael Thonet in den 1850er Jahren perfektionierte und damit eine Serienfertigung überhaupt erst möglich machte. Und es gab eine geniale Vertriebsidee: In einer Kiste mit einem Kubikmeter wurden 36 zerlegte Stühle verpackt, in die ganze Welt geschickt und vor Ort montiert. Mit seiner klaren reduzierten Ästhetik findet dieser Klassiker seit über 150 Jahren in unterschiedlichsten Umgebungen seinen Platz. Produziert wird er in unserem Werk in Frankenberg. Ohne Armlehnen, Rücken offen oder mit Rückenteil (215). Sitze und Rückenteil mit Rohrgeflecht bespannt oder bezogen mit Leder oder Stoff. Sitze auch als Sperrholz Muldensitz erhältlich. Alle Holzteile in Buche gebeizt. Wird auch in Ausführungen „Pure Materials“ gefertigt.